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Jahreshauptversammlung der Ortswehr Kloster Oesede

  • Ortsbrandmeister Christian Petersmann, Gruppenführer Marcel Herda, Schriftwart Michael Roth, Sicherheitsbeauftragter Ulf Take und Pressesprecher

  • Der neue Festausschuss, André Brockmeyer, Florian Richter, Larissa Hildebrand, Lars Meer, Michael Roth und Sascha Holtgrewe

  • Christian Petersmann, Thomas Haunert und Marcel Herda

  • Ortsbrandmeister Christian Petersmann, Gruppenführer Marcel Herda, Schriftwart Michael Roth, Sicherheitsbeauftragter Ulf Take und Pressesprecher

  • Der neue Festausschuss, André Brockmeyer, Florian Richter, Larissa Hildebrand, Lars Meer, Michael Roth und Sascha Holtgrewe

  • Christian Petersmann, Thomas Haunert und Marcel Herda

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Oesede lud Ortsbrandmeister Christian Petersmann am 01. Februar in das Gerätehaus an der Klosterstraße ein. Neben den aktiven Kameraden und Alterskameraden begrüßte er auch den stellvertretenden Stadtbrandmeister Rainer Witt.

 Zu Beginn seines Jahresberichts freute sich Ortsbrandmeister Petersmann über die gute personelle Aufstellung der Ortsfeuerwehr. Mit 43 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist die Ortswehr weiterhin gut aufgestellt.

2019 stehen drei Neuaufnahmen gegen fünf Abgänge. Die Altersabteilung zählt aktuell 17 Kameraden.

 Im Kalenderjahr 2019 lag  der Einsatzschwerpunkt der Ortswehr aufgrund der sommerlichen Trockenheit gegenüber dem Vorjahr bei den Brandeinsätzen. Neben Stoppel- und Getreidefeldern in Kloster Oesede und Umgebung stand unter anderem auch eine Grünfläche am Sportplatz des VFL in Brand. Bei allen Einsätzen konnte durch das schnelle Eingreifen eine Ausbreitung und größerer Schaden verhindert werden. Insgesamt wurde die Ortswehr 2019 zu 30 Brandalarmen alarmiert, doppelt so viele wie in 2018.

Dagegen halbierten sich die Hilfeleistungen im Vergleich zu 2018 von 65 Alarmierungen auf nur 30 Alarmierungen in 2019. Hauptursache sind hier in 2019 kein Sturmtief und daraus keine Überschwemmungen oder umgestürzte Bäume.

 Neben 30 Dienstabenden wurde 8 Fachlehrgänge an der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Osnabrück und zwei Lehrgänge an der Niedersächsischen Akademie für Brand-und Katastrophenschutz absolviert.

 Am 27. Juni probten die Wehren der Stadtfeuerwehr in dem für den Abriss geräumten Paul-Gerhardt-Heim in Alt-Georgsmarienhütte. In einer überraschenden Alarmübung galt es hier mehrere Personen aus dem verwinkelten Gebäude zu retten und einen Brand zu löschen. Da das Gebäude anschießend für einen Neubau weichen musste, konnte hier sehr realistisch geübt werden. 

Bei der Übung bestätigte sich wieder die gute Zusammenarbeit der drei Ortsfeuerwehren.

 Ende Oktober lud die Ortswehr Kloster Oesede die Nachbarwehr aus Borgloh zu einem gemeinsamen Dienstabend ein. Im Rahmen einer Einsatzübung mussten die Einsatzkräfte, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, vermisste Personen suchen und parallel eine Riegelstellung zu einem Nachbargebäude aufbauen.

 Im Anschluss an den Jahresbericht wurde Michael Roth einstimmig zum Schriftwart wiedergewählt.

Als Sicherheitsbeauftragter wurde Ulf Take und als Pressewart Felix Prescher wieder ernannt.

Das Amt des Gruppenführers im Fachzug 1 übergab Thomas Haunert nach über 20 jähriger Tätigkeit an Marcel Herda.

 Nach seiner Schlussbetrachtung schaut Ortsbrandmeister Petersmann in die Zukunft, so lädt die Ortswehr erstmalig am 06. Juni 2020 anstelle eines Tag der offenen Tür zu einem „offenen Dienstabend“ auf den Marktplatz ein. Alle Bürgerinnen und Bürgern sind recht herzlich eingeladen.

 In Punkto Zukunft des Feuerwehrhauses gibt es leider auch in diesem Jahr keine Neuigkeiten  zu berichten. Das Gebäude entspricht nicht mehr dem heutigen Standard für Gerätehäuser. Eine geplante Fahrzeugersatzbeschaffung muss geschoben werden, da das geplante Fahrzeug nicht in die jetzige Halle passt.

Hier wird gehofft, dass Verwaltung und Politik der Stadt in 2020 eine Lösung erarbeiten und zeitnah umsetzen.