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Stadtübung "Feuer auf Schweinemastbetrieb"

Stadtfeuerwehr Georgsmarienhütte beweist Schlagkraft bei gemeinsamer Übung

Brand nach Verpuffung auf Schweinemastbetrieb in Kloster Oesede

 

Zur jährlichen Stadtübung trafen sich die Ortsfeuerwehren Alt- Georgsmarienhütte, Oesede und Kloster Oesede am 10. April in Kloster Oesede.

Gegen kurz nach 19 Uhr rückten die etwa 80 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen in den Sutarb zum landwirtschaftlichen Betrieb Brunemann aus.

Die Klosteraner Kameraden Karl Heinz Brunemann und Jens Petersmann hatten ein arbeitsreiches Szenario ausgearbeitet, so dass gleich mehrere Einsatzstellen auf dem Hof abgearbeitet werden mussten.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Rainer Witt übernahm die Einsatzleitung und teilte 3 Einsatzabschnitte ein.

Beim Eintreffen des ersten Zuges war es nach einer Verpuffung bei Reinigungsarbeiten im Maststall zu einem Feuer gekommen. 2 Mitarbeiter des Hofes wurden vermisst.

Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz gingen Einsatztrupps zur Personensuche in die Stallanlagen vor.

Aufgrund der Größe des Hofes Brunemann war es erforderlich mittels einer Riegelstellung mit Unterstützung der Drehleiter und mehreren C- Rohren eine Brandausbreitung zu verhindern. Der zweite Zug baute eine erste Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten auf.

Schnell konnten die zwei vermissten Personen aus dem Objekt in Sicherheit gebracht und an den Rettungsdienst übergeben werden. Aufgefundene Gefahrstoffe mussten identifiziert und sicher geborgen werden.

 

Da der vorhandene Hydrant zur Wasserversorgung nicht ausreichte, musste eine etwa 1,3 km lange Wasserversorgung aus dem Schlochterbach, Am Piepenbrink, bis auf den Hof verlegt werden. Hier kam der Schlauchwagen (SW2000) zur schnellen Verlegung der Löschwasserleitung zum Einsatz.

Und als wäre das noch nicht genug Arbeit für die Einsatzkräfte gewesen, hatten Übungsorganisatoren Petersmann und Brunemann noch eine vermisste Person in einem unterirdischen Güllebheälter vorbereitet. Ausgerüstet mit Atemschutz und Wathose (lange Gummistiefel) mussten die Rettungskräfte in den ca. 25 cm hoch gefüllten Güllebehälter und die leblose Person retten – eine stinkige Angelegenheit.

In einer kurzen Ansprache im Gerätehaus an der Klosterstraße fassten die Organisatoren die Übung kurz zusammen. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Witt bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit, den Organisatoren und bei Familie Brunemann für die Bereitstellung des Übungsobjekts.